Selbstmitgefühl

Foto Soldat Hund Kuss
Wie ist dein Selbstmitgefühl mit dir selber?
Kannst du es überhaupt steigern und wenn ja -wie? Und was haben andere Menschen damit zu tun haben.

Warum Selbstmitgefühl

  • Weil wir alle Stärken UND Schwächen haben und weil es verdammt weh tut sie zuzugeben. Vor uns selber und vor anderen.
  • Weil wir und ständig selbst verurteilen, für Fehler die uns eigentlich zu dem machen, wer wir sind
  • Weil wir alle Liebe und Güte verdient haben, weil wir sind, wer wir sind! Und einfach jeder geliebt werden will!

Wozu kannst du das brauchen

Um den Druck loszulassen und dein Herz aufzuweichen.
Weil immer nur funktionieren und performen irgendwann nicht mehr geht und Selbstmitgefühl ein tolles Tool ist, um sich selber zu managen.

Wissenschaft

Definition: Selbstfreundlichkeit + verbindende Humanität + Achtsamkeit

Übung

Selbstmitgefühl durch Briefe oder Nachrichten erkunden.
Teil 1:
  • Denk an etwas, wofür du dich verurteilst, du dich unzulänglich, klein und einfach „nicht genug“ fühlst.
  • Welche Emotionen löst dieser Gedanke in dir aus? Furcht, Angst, Enge, Beklemmung? Versuche die Emotionen genau so wahrzunehmen, wie sie sind. Nicht dramatisieren aber auch nicht verschönen.
Teil 2:
  • Stell dir einen liebevollen Freund vor, der dich akzeptiert, liebevoll und mitfühlend ist. Stell dir vor, dass dieser Mensch dich in- und auswendig kennt, alle Stärken und Schwächen weiß. Dieser Mensch liebt dich, weil du du bist. In seiner großen „Dalai Lama Güte“ versteht er, warum du so bist, wie du bist, welche Geschichte und Ereignisse du durchgemacht hast und vergibt dir alle deine Unzulänglichkeiten, die du dir nicht ausgesucht hast: Gene, Familie, Erlebnisse.
  • Schreibe dir selber einen Brief oder nimm dir eine Sprachnachricht auf_ aus der Sicht dieses gütigen Freundes auf deine Unzulänglichkeit, für die du dich verurteilst.
  • Schreibe/spreche mit so viel Güte, Mitgefühl, Zuwendung und Wunsch für das Gute, wie du kannst.
  • Was würde dein Freund in seiner herztiefen Güte sagen?
  • Was würde er dir sagen, um dich zu erinnern, wer du bist, dass du auch nur ein Mensch bist?
  • Welche Vorschläge würde er dir machen, um aus deinen negativen Emotionen rauszukommen?
  • Lies dir den Brief nach einiger Zeit nochmal durch/hör dir deine Nachricht nochmal an und fühle wirklich diese weiche Güte, die darin steckt!

 


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Und denk dran: „Nur Umsetzen hilft!“


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Quellen

Buch: Kristin Neff – Selbstmitgefühl, 2012, diverse Abschnitte aus Teil 1.